Funktion “Vergleich”

Posted by | Posted in Allgemein | Posted on 27-05-2010

Eine unserer weiteren Ideen zu den Inhalten unser interaktiven Infografik ist die ‘Vergleichsfunktion’. Dabei soll es dem Nutzer möglich sein, die erneuerbaren Energien, aber auch die fossilen Energieträger hinsichtlich bestimmter Parameter, wie CO2-Ausstoss, Wirkungsgrad, etc. zu vergleichen.

Im Vorfeld war es deshalb ersteinmal wichtig zu prüfen und zu recherchieren, welche Vergleichsparameter überhaupt möglich und auch sinnvoll sind. Zusammengefasst haben wir das in einem kleinen Factsheet, dass auch einen ersten möglichen Visualisierungsansatz in Form sagen wir mal einer Matrix andeutet.

Und hier eine erste digitale Ausarbeitung:

Symbole und Icons

Posted by | Posted in Design, Konzeption, Umsetzung | Posted on 26-05-2010

Die Darstellung der verschiedenen erneuerbaren Energien soll (in welchem visuellen Kontext konkret, gilt es noch zu klären) ein zentraler Punkt in unserer Infografik werden. Dazu haben wir uns im Vorfeld sowohl händisch als auch digital einige Gedanken gemacht und versucht Antworten auf unsere Fragen zu finden. Wie beispielsweise stellt man prägnant das Thema Windkraft oder Geothermie dar? Ist eine abstrakte visuelle Darstellung besser oder soll es eher bildhaft sein. Wie so oft beim Thema Gestaltung gibt es auch hier kein richtig oder falsch, sondern nur Vorschläge und Ideen.

Herausgekommen sind in der Mehrzahl pragmatische Ansätze, um z.B.so das Thema Windkraft oder Solarenergie in einem Symbol möglichst klar darzustellen. Wir hatten uns im Vorfeld darauf geeinigt vor allem bei den digitalen Ausarbeitungen erst einmal möglichst einfach und prägnant zu visualisieren – sozusagen vom Groben ins Detail. Und Feintuning ist ja schliesslich auch noch später möglich.

Hier erste Scribbles dazu:

Und hier digitale Ausarbeitungen:


Abstrahieren leichtgemacht?

Posted by | Posted in Design, Konzeption | Posted on 26-05-2010

Ein Problem zeigte sich während der Recherche- und Konzeptionsphase ziemlich deutlich: Wir wollen zwar jede der einzelnen erneuerbaren Energien vorstellen und somit auch die jeweilige Funktionsweise, aber wie tief soll bzw. muss man dabei gehen? Wie sich zeigte, kann man sich sehr schnell in Details verlieren und sich somit ein schier unüberwindbaren Berg an Arbeit aufhäufen. Da dies weder in unserem Sinne sein kann und auch der Nutzer davon wohl eher weniger profitiert, versuchten wir uns dieser Problematik Schritt für Schritt anzunähern. Dazu haben wir zu jeder unserer 5 erneuerbaren Energiequellen (Windkraft, Wasserkraft, Solarenergie, Geothermie und Bioenergie) ein ‘Factsheet’ angelegt, dass sowohl ausführlich, als auch vereinfacht darstellen soll, wie die Funktionsweise aussieht.


Wir erhoffen uns dadurch einen besseren Überblick darüber zu erhalten, was dem Nutzer der Infografik bezüglich des Funktionsprinzips kommuniziert werden muss und inwieweit abstrahiert werden kann. Also gemäß dem Motto “so viel wie nötig so wenig wie möglich”.

Erste Strukturierungsideen als Scribbles

Posted by | Posted in Allgemein, Konzeption | Posted on 26-05-2010

Nach der Erarbeitung der Inhalte bzw. der groben Inhaltsstruktur unserer Infografik haben wir versucht uns dem Thema auch visuell anzunähern. Dabei herausgekommen sind neben Gedanken zu möglichen Inhalten (die teils auch schon wieder verworfen wurden), auch erste Ansätze, wie die ‘verbliebenen’ Inhalte denn dargestellt werden könnten.

So entstanden erste Gedanken wie z.B. der Startscreen gestaltet werden könnte – eine Landschaft in der die einzelnen erneuerbaren Energiequellen integriert waren und die sozusagen als Schaltzentrale fungieren soll.

Von dieser Idee wichen wir aber dann doch wieder ab. Zu unflexibel nach unserer Meinung und so versuchten wir es ein wenig abstrakter.

Wo konkret die Reise hingehen soll, wird sich in Kürze entscheiden.

Ein erstes Inhaltskonzept

Posted by | Posted in Allgemein, Konzeption | Posted on 15-05-2010

Nachdem wir uns in der letzten Zeit intensiv neben der Thematik Erneuerbare Energien mit der Frage auseinandergesetzt haben, was unsere interaktive Infografik konkret inhaltlich transportieren soll, haben wir dazu nun erste Ansätze entwickelt.

Folgende Themenbereiche und Aspekte haben wir dabei herausarbeiten können:

1. Vorurteile, Meinungen und Gegenargumente
Da es zum Thema erneuerbare Energien sicherlich eine Menge Vorurteile, Plattitüden und auch Mißverständnisse gibt, würden wir gerne dazu die ‘prominentesten’ aufgreifen (geplant ist für jede regenerative Energieart ein Vorurteil herauszupicken) und als ominpräsente Aufhänger innerhalb unserer Infografik integrieren. Wir meinen, dass dies eine gute Möglichkeit ist den Nutzer zusätzlich zu motivieren, sich mit der Thematik erneuerbare Energien und deren Potentiale auseinanderzusetzen.

Diese Vorurteile sollen dann ebenfalls innerhalb der interaktiven Informationsgrafik mit Gegenargumenten sozusagen aufgelöst werden.

2. Die Energienarten im Detail

2.1 Funktionsweise
Vorstellung der Funktionsweise der jeweiligen regenerativen Energiearten (evtl. auch die traditionelle Energiegewinnung, wie Atomkraft, etc.), um den Nutzer zu informieren bzw. in die Thematik einzuführen.

2.1 Vor- und Nachteile
Zu den einzelnen Energiearten soll der Nutzer die Möglichkeit erhalten, die Vor- und Nachteile kennenzulernen, um so neutral, umfassend und transparent informiert zu werden.

2.2 Potentiale
Der Aspekt der (allgemeinen) Potentiale schwingt bei uns zwar durchgehend durch die Infografik mit, sollte aber auch konkret verankert werden. Angedacht dabei ist es, ebenfalls (individuelle) Potentiale für den einzelnen aufzuzeigen, evtl. erfahrbar zu machen und somit den User innerhalb seines Alltags abzuholen.

2.3 Vergleich
Dazu soll es ebenfalls die Möglichkeit geben, die einzelnen Energiearten miteinander innerhalb unterschiedlicher Aspekte zu vergleichen, um so dem Nutzer die Thematik transparent aufzubereiten und individuelle Interessensschwerpunkte abzudecken.

Hier unser Inhaltskonzept für den Überblick auch in grafischer Form:

Inhaltskonzept

Die von uns erarbeiteten Inhalte fussen dabei auf die im Vorfeld entwickelten Ziele, die unsere Infografik erfüllen und abdecken soll:

Ziele
- Beseitigung von Halbwissen und Vorurteilen
- Allgemeine und individuelle Potentiale aufzeigen und erfahrbar machen
- Thementransparenz schaffen
- Grundlagen für Entscheidungen schaffen

Input von Siemens

Posted by | Posted in Allgemein | Posted on 15-05-2010

Kommilitonen aus dem Seminar Interaktive Infografiken haben mit Clemens Hoffmann von Siemens gesprochen. Aus den Zusammenfassungen des Gesprächs von Jens Walz und Vassilios Katsaros und Andreas Harnisch und Kerstin Huckele hier Punkte, die auch für unser Thema interessant sind:

Den Themen übergeordnet steht der Begriff “Nachhaltigkeit” im Raum. Der stetig steigende Strombedarf und die Belastung der Umwelt, durch den derzeitig aus meist fossilen Energiequellen gewonnenen Strom, sind Gründe für eine neue Strategie und neue Ansätze für die Energiegewinnung. Die Rohstoffverknappung ist laut Siemens dabei eigentlich gar nicht das Problem. (…)

Wichtig für die Stabilität des Stromnetzes ist das Konstanthalten der Spannung. Die Spannung auf der Stromleitung ist bekanntermaßen in Deutschland (und Europa) bei 230 Volt. Dabei ist eine Toleranz von 10 % erlaubt. (…)

Durch die dezentralisierte Stromerzeugung, bspw. durch die Biogasanlage auf einem Bauernhof oder der Solarzellen auf dem eigenen Dach, können Störsignale auf der Stromleitung erzeugt werden, welche zu unangenehmen Effekten führen können. (…) Dem gilt es entgegenzuwirken mit einer intelligenten Lösung. Die Netzlast muss sanft abgefangen und angeglichen werden, Störsignale möglichst frühzeitig erkannt und eliminiert werden. Dabei ist es beispielsweise denkbar, dass einzelne dezentrale Erzeuger bei Bedarf vom Gesamtnetz abgekoppelt werden können.

Es soll z.B. Mitarbeiter schulen, damit diese ein Basiswissen haben. Ebenso sollen durch die Infografik z.B. Vorstände einen Eindruck davon bekommen, was die Vorteile von SmartGrid sind und warum es eine Investition in eine bessere und sicherere Zukunft ist. Aber auch einfache Hausfrauen sollen verstehen, was es Ihnen bringt, wenn ihre elektrischen Geräte auf einmal miteinander kommunizieren. Sei es die Unabhängigkeit von großen Stromanbietern oder eine sicherere Stromversorgung, weil durch SmartGrid das Risiko von Netzausfällen verringert werden kann.

Es soll deutlich werden, dass vernetzte dezentrale Energiesysteme für einen nachhaltigeren Energiehaushalt stehen, bei dem vor allem die Energie der Sonne (Wind/Solar/Biomasse) sehr viel besser genutzt wird, als dies heute der Fall ist.