Ein erstes Inhaltskonzept

Posted by | Posted in Allgemein, Konzeption | Posted on 15-05-2010

Nachdem wir uns in der letzten Zeit intensiv neben der Thematik Erneuerbare Energien mit der Frage auseinandergesetzt haben, was unsere interaktive Infografik konkret inhaltlich transportieren soll, haben wir dazu nun erste Ansätze entwickelt.

Folgende Themenbereiche und Aspekte haben wir dabei herausarbeiten können:

1. Vorurteile, Meinungen und Gegenargumente
Da es zum Thema erneuerbare Energien sicherlich eine Menge Vorurteile, Plattitüden und auch Mißverständnisse gibt, würden wir gerne dazu die ‘prominentesten’ aufgreifen (geplant ist für jede regenerative Energieart ein Vorurteil herauszupicken) und als ominpräsente Aufhänger innerhalb unserer Infografik integrieren. Wir meinen, dass dies eine gute Möglichkeit ist den Nutzer zusätzlich zu motivieren, sich mit der Thematik erneuerbare Energien und deren Potentiale auseinanderzusetzen.

Diese Vorurteile sollen dann ebenfalls innerhalb der interaktiven Informationsgrafik mit Gegenargumenten sozusagen aufgelöst werden.

2. Die Energienarten im Detail

2.1 Funktionsweise
Vorstellung der Funktionsweise der jeweiligen regenerativen Energiearten (evtl. auch die traditionelle Energiegewinnung, wie Atomkraft, etc.), um den Nutzer zu informieren bzw. in die Thematik einzuführen.

2.1 Vor- und Nachteile
Zu den einzelnen Energiearten soll der Nutzer die Möglichkeit erhalten, die Vor- und Nachteile kennenzulernen, um so neutral, umfassend und transparent informiert zu werden.

2.2 Potentiale
Der Aspekt der (allgemeinen) Potentiale schwingt bei uns zwar durchgehend durch die Infografik mit, sollte aber auch konkret verankert werden. Angedacht dabei ist es, ebenfalls (individuelle) Potentiale für den einzelnen aufzuzeigen, evtl. erfahrbar zu machen und somit den User innerhalb seines Alltags abzuholen.

2.3 Vergleich
Dazu soll es ebenfalls die Möglichkeit geben, die einzelnen Energiearten miteinander innerhalb unterschiedlicher Aspekte zu vergleichen, um so dem Nutzer die Thematik transparent aufzubereiten und individuelle Interessensschwerpunkte abzudecken.

Hier unser Inhaltskonzept für den Überblick auch in grafischer Form:

Inhaltskonzept

Die von uns erarbeiteten Inhalte fussen dabei auf die im Vorfeld entwickelten Ziele, die unsere Infografik erfüllen und abdecken soll:

Ziele
- Beseitigung von Halbwissen und Vorurteilen
- Allgemeine und individuelle Potentiale aufzeigen und erfahrbar machen
- Thementransparenz schaffen
- Grundlagen für Entscheidungen schaffen

Input von Siemens

Posted by | Posted in Allgemein | Posted on 15-05-2010

Kommilitonen aus dem Seminar Interaktive Infografiken haben mit Clemens Hoffmann von Siemens gesprochen. Aus den Zusammenfassungen des Gesprächs von Jens Walz und Vassilios Katsaros und Andreas Harnisch und Kerstin Huckele hier Punkte, die auch für unser Thema interessant sind:

Den Themen übergeordnet steht der Begriff “Nachhaltigkeit” im Raum. Der stetig steigende Strombedarf und die Belastung der Umwelt, durch den derzeitig aus meist fossilen Energiequellen gewonnenen Strom, sind Gründe für eine neue Strategie und neue Ansätze für die Energiegewinnung. Die Rohstoffverknappung ist laut Siemens dabei eigentlich gar nicht das Problem. (…)

Wichtig für die Stabilität des Stromnetzes ist das Konstanthalten der Spannung. Die Spannung auf der Stromleitung ist bekanntermaßen in Deutschland (und Europa) bei 230 Volt. Dabei ist eine Toleranz von 10 % erlaubt. (…)

Durch die dezentralisierte Stromerzeugung, bspw. durch die Biogasanlage auf einem Bauernhof oder der Solarzellen auf dem eigenen Dach, können Störsignale auf der Stromleitung erzeugt werden, welche zu unangenehmen Effekten führen können. (…) Dem gilt es entgegenzuwirken mit einer intelligenten Lösung. Die Netzlast muss sanft abgefangen und angeglichen werden, Störsignale möglichst frühzeitig erkannt und eliminiert werden. Dabei ist es beispielsweise denkbar, dass einzelne dezentrale Erzeuger bei Bedarf vom Gesamtnetz abgekoppelt werden können.

Es soll z.B. Mitarbeiter schulen, damit diese ein Basiswissen haben. Ebenso sollen durch die Infografik z.B. Vorstände einen Eindruck davon bekommen, was die Vorteile von SmartGrid sind und warum es eine Investition in eine bessere und sicherere Zukunft ist. Aber auch einfache Hausfrauen sollen verstehen, was es Ihnen bringt, wenn ihre elektrischen Geräte auf einmal miteinander kommunizieren. Sei es die Unabhängigkeit von großen Stromanbietern oder eine sicherere Stromversorgung, weil durch SmartGrid das Risiko von Netzausfällen verringert werden kann.

Es soll deutlich werden, dass vernetzte dezentrale Energiesysteme für einen nachhaltigeren Energiehaushalt stehen, bei dem vor allem die Energie der Sonne (Wind/Solar/Biomasse) sehr viel besser genutzt wird, als dies heute der Fall ist.