Finale Projektbeschreibung

Posted by | Posted in Allgemein | Posted on 06-08-2010

Nachdem unsere interaktive Infografik zum Thema ‘Erneuerbare Energien’ soweit nun (fast) komplett umgesetzt wurde, abschliessend eine kurze Zusammenfassung:

Die fertige Infografik findet man hier:
http://interaktive-infografiken-hdm.thomas-soyter.de/erneuerbare-energien/finale-version/start.html


Intro

Die interaktive Infografik beginnt mit einem animierten und vertonten Intro, das zum Thema hinführt. Das Konzept der erneuerbaren Energien wird kurz erläutert. Sprechblasen mit gängigen Vorurteilen unterbrechen abrupt die Ausführungen und werfen Fragen auf. Das stärkste Vorurteil („Die erneuerbaren Energien können unseren Energiebedarf gar nicht decken“) wird direkt im Anschluss entkräftet.

Das Intro endet mit der Kernaussage: „Erneuerbare Energien sind unsere Zukunft“.

Intro Bild #1

Screen Intro

Hauptseite
Das Intro mündet in der interaktiven Hauptseite der Infografik. Icons mit Piktogrammen repräsentieren die erneuerbaren Energiearten: Windkraft, Solarenergie, Erdwärme, Biomasse, Wasserkraft. Sie stehen visuell in Verbindung mit den drei Bereichen Strom, Wärme und Kraftstoff – symbolisiert durch Stecker, Heizung und Tankstutzen.

Die Icons, sowie die Bereiche sind anwählbar. Klickt man auf einen Bereich (z.B. Strom) erscheint ein Fenster in dem sich die Icons platzieren. Im Fenster wird der Anteil der erneuerbaren Energien an z.B. der Gesamtstromerzeugung in Deutschland visualisiert. Auf den Icons erscheint jeweils eine Säule, die den Anteil dieser Energieart zeigt. Auf einer Zeitleiste kann man einen Regler verschieben und so die Daten für die letzten 20 Jahre im Vergleich betrachten.

Klickt man auf eines der Icons auf der Hauptseite öffnet sich ebenfalls ein Fenster. Ein Vorurteil zu der entsprechenden Energieart wird aufgeworfen und widerlegt. Das geschieht mittels Text und wird durch Animation unterstützt. (Dieser Bereich ist leider nur unvollständig umgesetzt.)

Die Hauptseite bietet ebenfalls Zugang zu „Intro“ und „Ausblick“.

Hauptscreen #1

Screen Hauptmenü


Outro

Von der Hauptseite gelangt man unter „Ausblick“ zum Outro. Im Stil des Intros wird hier ein positives Zukunftsszenario präsentiert, basierend auf der Studie „Energy Revolution“. Dieser Ausblick soll Mut machen und zum Umdecken und Handeln anregen. Um dies zu unterstützen befinden sich am Ende des Outro Links, die zur weiteren Beschäftigung mit dem Thema anregen sollen.

Weiterhin hat man während des gesamten Outros die Möglichkeit zur Hauptseite zurückzukehren.

Outro Screen

Erster Prototyp Hauptbildschirm

Posted by | Posted in Allgemein | Posted on 22-06-2010

Flash-Test:
Wir konnten erfolgreich “Kabel” mit Action Skript erzeugen und ihnen physikalische Eigenschaften geben. YIPPIE!!!

Einfach die Icons ‘draggen’ und sehen was passiert ;-)

This movie requires Flash Player 9

Exkurs: Totgesagte leben länger

Posted by | Posted in Allgemein | Posted on 16-06-2010

Totgesagte leben länger – Das Comeback der Kernkraft

Eine Dokumentation des ZDF zum Stand der Atomkraft in Deutschland
(ausgestrahlt am 17.6.2010, 0:00 Uhr)

Interessant finde ich, neben den Informationen, die animierten “Infografiken” im Film: Mir gehen die Animationen etwas zu schnell – der lineare, reduzierte Stil funktioniert aber gut.

Hier kann man sich auch nur die Infografiken ansehen:

Die deutsche Atomwirtschaft

Die-Renaissance-der-Kernkraft

Storyboard + Wireframes

Posted by | Posted in Allgemein, Konzeption | Posted on 08-06-2010

Der Stand der Konzepts für die Zwischenpräsentation.

Folgende Änderungen haben sich im Vergleich zur vorherigen Planung ergeben:

Wir haben uns dafür entschiedenden unseren Fokus auf Vorurteile gegen die Erneuerbaren Energien und deren Entkräftung zu legen. Die Vorteile sind zentrales Element und werden in einem animierten Intro vorgestellt. Sie sollen den Betrachter “abholen” – da er das ein oder andere Vorurteil evtl. plausibel findet – und auf emotional, plakativer Ebene ansprechen. Entkräftet werden die Vorurteile in den Detailinformationen zu den Energiearten. Auf dem Hauptscreen tauchen die Vorurteile jedoch nicht mehr auf (vorher geplant als Wolken/Sprechblasen). Die Erklärung der einzelnen Energiearten wird auf die rudimentäre Funktionsweise reduziert. Den ursprünglich angedachten “Für-mich”Aspekt haben wir gestrichen.

Um das Wachstum der Erneuerbaren Energien im Energiemix zu zeigen wird auf dem Hauptscreen ein Timeslider integriert.

Die Inhalte und die Art der Darstellung im Bereich “Zukunftsausblick” ist noch offen. Eine Möglichkeit wäre ein animiertes “Outro”.

Animiertes Intro ———————————————————-———————————————————-

– Kurz: Positive Perspektive durch Ernerbare Energien

– Gegensstimmen: Gängie Vorurteile werden genannt

– Killerargument: Die Erneuerbaren Energien können den Energiebedarf nicht decken

– Gegenargument: Es gibt mehr als genug Energie aus erneuerbaren Quellen

– Überleitung zur Infografik: Hier gibts Informationen dazu wie man die Potentiale nutzen kann …

Hauptscreen ———————————————————-———————————————————-


– Übersicht über: Strom, Wärme, Kraftstoff

– Zuordnung der Energiequellen

-> Bei Klick auf eine der Kategorien (Strom, …) wird der Energiemix angzeigt

– Bei Klick auf die Energiearten: Detailscreens zu den jeweiligen Energiearten

– Zukunftsaspekte über Pfeil rechts erreichbar

Detailscreens ———————————————————-———————————————————-

Wählt man auf dem Hauptscreen eine Energieart aus gelangt man zum jeweiligen Dateilscreen.
Folgende Infomationen sind hier erhältlich:

– Die Funktionsweise der Energieart wird kurz erläutert

– Vor- und Nachteile werden gegenübergestellt

– Anhand eines Beispiels wird das Potential der Energieart verdeutlicht
(Wir sind uns noch nicht sicher ob wir das umsetzen)

– Ein spezifisches Voruteil aus dem Intro wird aufgegeriffen und entkräftet

– In einer Vergleichsmatrix können die Ereuerbaren Energiequellen untereinander und mit konvetionellen Energiearten verglichen werden

Zukunftsausblick ———————————————————-———————————————————-

Am Beispiel “Kombikraftwerk” wird beleutet, dass die Erneuerbaren Energien ergänzen und in der Lage wären die Stromversorgung in Zukunft zuverlässig zu decken. Message: Die Erneuerbaren Energien im Zusammenspiel sind unsere Zukunft …

(Über die genauen Inhalte sind wir uns allerdings noch nicht 100%ig im Klaren, da der oben geannter Vorschlag nur den Bereich Strom abdeckt)

Dieser Bereich könnte als animiertes Outro umgesetzt werden und relativ plakativ sein. Gemeinsam mit dem Intro würde er dann eine “Klammer” um die Infografik bilden.

Strukturplan———————————————————-———————————————————-

Der angepasste Strukturplan zum Inhaltskonzept:


Funktion “Vergleich”

Posted by | Posted in Allgemein | Posted on 27-05-2010

Eine unserer weiteren Ideen zu den Inhalten unser interaktiven Infografik ist die ‘Vergleichsfunktion’. Dabei soll es dem Nutzer möglich sein, die erneuerbaren Energien, aber auch die fossilen Energieträger hinsichtlich bestimmter Parameter, wie CO2-Ausstoss, Wirkungsgrad, etc. zu vergleichen.

Im Vorfeld war es deshalb ersteinmal wichtig zu prüfen und zu recherchieren, welche Vergleichsparameter überhaupt möglich und auch sinnvoll sind. Zusammengefasst haben wir das in einem kleinen Factsheet, dass auch einen ersten möglichen Visualisierungsansatz in Form sagen wir mal einer Matrix andeutet.

Und hier eine erste digitale Ausarbeitung:

Erste Strukturierungsideen als Scribbles

Posted by | Posted in Allgemein, Konzeption | Posted on 26-05-2010

Nach der Erarbeitung der Inhalte bzw. der groben Inhaltsstruktur unserer Infografik haben wir versucht uns dem Thema auch visuell anzunähern. Dabei herausgekommen sind neben Gedanken zu möglichen Inhalten (die teils auch schon wieder verworfen wurden), auch erste Ansätze, wie die ‘verbliebenen’ Inhalte denn dargestellt werden könnten.

So entstanden erste Gedanken wie z.B. der Startscreen gestaltet werden könnte – eine Landschaft in der die einzelnen erneuerbaren Energiequellen integriert waren und die sozusagen als Schaltzentrale fungieren soll.

Von dieser Idee wichen wir aber dann doch wieder ab. Zu unflexibel nach unserer Meinung und so versuchten wir es ein wenig abstrakter.

Wo konkret die Reise hingehen soll, wird sich in Kürze entscheiden.

Ein erstes Inhaltskonzept

Posted by | Posted in Allgemein, Konzeption | Posted on 15-05-2010

Nachdem wir uns in der letzten Zeit intensiv neben der Thematik Erneuerbare Energien mit der Frage auseinandergesetzt haben, was unsere interaktive Infografik konkret inhaltlich transportieren soll, haben wir dazu nun erste Ansätze entwickelt.

Folgende Themenbereiche und Aspekte haben wir dabei herausarbeiten können:

1. Vorurteile, Meinungen und Gegenargumente
Da es zum Thema erneuerbare Energien sicherlich eine Menge Vorurteile, Plattitüden und auch Mißverständnisse gibt, würden wir gerne dazu die ‘prominentesten’ aufgreifen (geplant ist für jede regenerative Energieart ein Vorurteil herauszupicken) und als ominpräsente Aufhänger innerhalb unserer Infografik integrieren. Wir meinen, dass dies eine gute Möglichkeit ist den Nutzer zusätzlich zu motivieren, sich mit der Thematik erneuerbare Energien und deren Potentiale auseinanderzusetzen.

Diese Vorurteile sollen dann ebenfalls innerhalb der interaktiven Informationsgrafik mit Gegenargumenten sozusagen aufgelöst werden.

2. Die Energienarten im Detail

2.1 Funktionsweise
Vorstellung der Funktionsweise der jeweiligen regenerativen Energiearten (evtl. auch die traditionelle Energiegewinnung, wie Atomkraft, etc.), um den Nutzer zu informieren bzw. in die Thematik einzuführen.

2.1 Vor- und Nachteile
Zu den einzelnen Energiearten soll der Nutzer die Möglichkeit erhalten, die Vor- und Nachteile kennenzulernen, um so neutral, umfassend und transparent informiert zu werden.

2.2 Potentiale
Der Aspekt der (allgemeinen) Potentiale schwingt bei uns zwar durchgehend durch die Infografik mit, sollte aber auch konkret verankert werden. Angedacht dabei ist es, ebenfalls (individuelle) Potentiale für den einzelnen aufzuzeigen, evtl. erfahrbar zu machen und somit den User innerhalb seines Alltags abzuholen.

2.3 Vergleich
Dazu soll es ebenfalls die Möglichkeit geben, die einzelnen Energiearten miteinander innerhalb unterschiedlicher Aspekte zu vergleichen, um so dem Nutzer die Thematik transparent aufzubereiten und individuelle Interessensschwerpunkte abzudecken.

Hier unser Inhaltskonzept für den Überblick auch in grafischer Form:

Inhaltskonzept

Die von uns erarbeiteten Inhalte fussen dabei auf die im Vorfeld entwickelten Ziele, die unsere Infografik erfüllen und abdecken soll:

Ziele
- Beseitigung von Halbwissen und Vorurteilen
- Allgemeine und individuelle Potentiale aufzeigen und erfahrbar machen
- Thementransparenz schaffen
- Grundlagen für Entscheidungen schaffen

Input von Siemens

Posted by | Posted in Allgemein | Posted on 15-05-2010

Kommilitonen aus dem Seminar Interaktive Infografiken haben mit Clemens Hoffmann von Siemens gesprochen. Aus den Zusammenfassungen des Gesprächs von Jens Walz und Vassilios Katsaros und Andreas Harnisch und Kerstin Huckele hier Punkte, die auch für unser Thema interessant sind:

Den Themen übergeordnet steht der Begriff “Nachhaltigkeit” im Raum. Der stetig steigende Strombedarf und die Belastung der Umwelt, durch den derzeitig aus meist fossilen Energiequellen gewonnenen Strom, sind Gründe für eine neue Strategie und neue Ansätze für die Energiegewinnung. Die Rohstoffverknappung ist laut Siemens dabei eigentlich gar nicht das Problem. (…)

Wichtig für die Stabilität des Stromnetzes ist das Konstanthalten der Spannung. Die Spannung auf der Stromleitung ist bekanntermaßen in Deutschland (und Europa) bei 230 Volt. Dabei ist eine Toleranz von 10 % erlaubt. (…)

Durch die dezentralisierte Stromerzeugung, bspw. durch die Biogasanlage auf einem Bauernhof oder der Solarzellen auf dem eigenen Dach, können Störsignale auf der Stromleitung erzeugt werden, welche zu unangenehmen Effekten führen können. (…) Dem gilt es entgegenzuwirken mit einer intelligenten Lösung. Die Netzlast muss sanft abgefangen und angeglichen werden, Störsignale möglichst frühzeitig erkannt und eliminiert werden. Dabei ist es beispielsweise denkbar, dass einzelne dezentrale Erzeuger bei Bedarf vom Gesamtnetz abgekoppelt werden können.

Es soll z.B. Mitarbeiter schulen, damit diese ein Basiswissen haben. Ebenso sollen durch die Infografik z.B. Vorstände einen Eindruck davon bekommen, was die Vorteile von SmartGrid sind und warum es eine Investition in eine bessere und sicherere Zukunft ist. Aber auch einfache Hausfrauen sollen verstehen, was es Ihnen bringt, wenn ihre elektrischen Geräte auf einmal miteinander kommunizieren. Sei es die Unabhängigkeit von großen Stromanbietern oder eine sicherere Stromversorgung, weil durch SmartGrid das Risiko von Netzausfällen verringert werden kann.

Es soll deutlich werden, dass vernetzte dezentrale Energiesysteme für einen nachhaltigeren Energiehaushalt stehen, bei dem vor allem die Energie der Sonne (Wind/Solar/Biomasse) sehr viel besser genutzt wird, als dies heute der Fall ist.

Thema & Zielgruppe

Posted by | Posted in Allgemein, Konzeption | Posted on 14-04-2010

Die ersten Eckdaten für unsere zu entwickelnde interaktive Infografik sind nun fixiert. Unser konkretes Thema lautet nun:

Potentiale regenerativer Energien
(in Verbindung mit der Thematik Smart Grids)

Daneben haben wir jetzt auch ein konkretes Bild der anzusprechenden Zielgruppe bzw. deren Eigenschaften.

Informationen zur Zielgruppe:

– sehr heterogene Zielgruppe  -> Public Education
– von Einzelpersonen bis hin zu Entscheidungsträgern einer Kommune;
“Weltverbesserer” vs. “konservativer Bürgermeister”
– unterschiedliches Vorwissen
– möglicherweise gibt es eine ablehnende Haltung zu gewissen Schlagwörtern

Ziele für die interaktive Infografik:

– die Problematik transparent machen (-> Öffentliche Meinungsbildung)
– das Thema Smart-Grids positiv vermitteln (“positives Mindset” bei Entscheidern erreichen)
– Know-how zum Thema vermitteln
– der Zielgruppe Mut machen
– zielgruppenübergreifend Informationen vermitteln
– unterschiedliches Vorwissen berücksichtigen
– negativ besetzte Schlagwörter berücksichtigen

Didaktik

Posted by | Posted in Allgemein | Posted on 08-04-2010

Wie kann man erreichen, dass interaktive Infografiken nicht nur hübsch aussehen, sondern Wissen vermitteln und einen Mehrwert bieten?

Bei der Konzeption einer interaktiven Infografik spielen didaktische Überlegungen eine wichtige Rolle. Folgende Ansätze stammen aus einem “Werkstattgespräch” zu Didaktik im Bezug auf Infografiken mit Prof. Dr. Frank Thissen:

  • Für wen gestalte ich und wie kann ich meine Zielgruppe ansprechen?
    Es ist wichtig die Zielgruppe zu kennen und “ihre” Sprache  zu sprechen (-> Fachbegriffe verwenden?)

    Darüber hinaus gilt es zu ermitteln, wie ich meine Zielgruppe persönlich ansprechen kann. Beispielsweise mit welchen Gegenständen aus dem Alltag des Nutzers bzw. Lernenden die zu vermittelnden Sachverhalte konkretisiert werden können. Denn wenn dem Nutzer aufgezeigt wird, “wie sich was” auf sein alltägliches Leben auswirkt oder wie der Einzelne etwas verändern kann, gewinnt man das Interesse und die Aufmerksamkeit der Zielgruppe.

  • Metaphern nutzen
    vertraute Dinge bzw. Metaphern verwenden, um dem Lernenden bzw. dem Nutzer unbekannte Sachverhalte näher zu bringen.
  • Was soll gelernt werden?
    Es sollte klar sein was die Lernziele sind. Einerseits für den Gestalter einer Infografik, andererseits für den Lernenden/Nutzer einer Infografik.
  • Emotionalität
    Emotionale Anknüpfungspunkte schaffen
    -> den Nutzer neugierig machen, faszinieren
    Exploratives Lernen
    -> Ausprobieren, experimentieren ist spannend; dabei können Erfahrungen gesammelt werden.
  • Vom Gerüst zum Detail
    Größere Zusammenhänge hängen zwangsläufig mit der alltäglichen Erlebniswelt zusammen. Sie können dadurch auf vielen Ebenen mit Vertrauten Informationen im Gehirn verankert werden. Sie bieten dann die Grundlage um später präsentierte Detailinformationen aufzunehmen zu können.
  • Neues alt verpacken
    mildert Abwehrhaltung gegen Neues; Erfolgserlebnisse durch Wiedererkennen
    -> z.B. Methaphern aus dem Alltag verwenden
  • Vom Anschaulichen zum Abstrakten
    -> Beispiel als Einstieg nutzen; Theorie nachschieben
  • Kernideen-Konzept
    nach Gallin und Ruf
    (Hier gibt es eine Definition)<-LINK
    Eine Kernidee gibt Orientierung im einem unübersichtlichen neuen Themenfeld. Sie macht neugierig und lenkt die Aufmerksamkeit auf das Thema bzw. auf dessen Aspekte. Sie knüpft an der Erfahrungswelt des Lernenden an. Eine Kernidee ist knapp und prägnant formuliert, zeigt aber bereits Hintergründe auf.
  • Konzept der geheimen Orte
    nach Christian Mikunda
    -> wichtige Informationen/attraktive Dinge nicht offensichtlich, sondern an “geheimen Orten” platzieren bzw. daraus ein “Geheimnis machen”; das macht ein Objekt attraktiver/exklusiver; man muss sich erst vorarbeiten; Belohnungseffekt

    z.B. arbeitet Nikon mit dem Effekt: Auf dem Blog nikonrumors.com werden Gerüchte und Vorinformationen über neue Kameras veröffentlicht und diskutiert.

  • Narrative Elemente
    -> Informationen spannend verpacken
  • Menschen lieben Probleme
    … denn das Leben wäre sonst langweilig. Das Lösen führt zu Erfolgserlebnissen.
    -> Thema als persönliche Herausforderung für den Nutzer präsentieren
    -> Handlungsspielraum lassen und Problemlösung ermöglichen
  • Spielbasiertes Lernen
    Wettbewerbscharakter schaffen, z.B. durch Punkte sammeln?

Weiterlesen …
Bücher:
“Denken, lernen, vergessen”, Frederic Vester
“Der verbotene Ort oder die inszenierte Verführung”, Christian Mikunda

Links:
13 Regeln aus der Lernbiologie, Frederic Vester