Erste Strukturierungsideen als Scribbles

Posted by | Posted in Allgemein, Konzeption | Posted on 26-05-2010

Nach der Erarbeitung der Inhalte bzw. der groben Inhaltsstruktur unserer Infografik haben wir versucht uns dem Thema auch visuell anzunähern. Dabei herausgekommen sind neben Gedanken zu möglichen Inhalten (die teils auch schon wieder verworfen wurden), auch erste Ansätze, wie die ‘verbliebenen’ Inhalte denn dargestellt werden könnten.

So entstanden erste Gedanken wie z.B. der Startscreen gestaltet werden könnte – eine Landschaft in der die einzelnen erneuerbaren Energiequellen integriert waren und die sozusagen als Schaltzentrale fungieren soll.

Von dieser Idee wichen wir aber dann doch wieder ab. Zu unflexibel nach unserer Meinung und so versuchten wir es ein wenig abstrakter.

Wo konkret die Reise hingehen soll, wird sich in Kürze entscheiden.

Ein erstes Inhaltskonzept

Posted by | Posted in Allgemein, Konzeption | Posted on 15-05-2010

Nachdem wir uns in der letzten Zeit intensiv neben der Thematik Erneuerbare Energien mit der Frage auseinandergesetzt haben, was unsere interaktive Infografik konkret inhaltlich transportieren soll, haben wir dazu nun erste Ansätze entwickelt.

Folgende Themenbereiche und Aspekte haben wir dabei herausarbeiten können:

1. Vorurteile, Meinungen und Gegenargumente
Da es zum Thema erneuerbare Energien sicherlich eine Menge Vorurteile, Plattitüden und auch Mißverständnisse gibt, würden wir gerne dazu die ‘prominentesten’ aufgreifen (geplant ist für jede regenerative Energieart ein Vorurteil herauszupicken) und als ominpräsente Aufhänger innerhalb unserer Infografik integrieren. Wir meinen, dass dies eine gute Möglichkeit ist den Nutzer zusätzlich zu motivieren, sich mit der Thematik erneuerbare Energien und deren Potentiale auseinanderzusetzen.

Diese Vorurteile sollen dann ebenfalls innerhalb der interaktiven Informationsgrafik mit Gegenargumenten sozusagen aufgelöst werden.

2. Die Energienarten im Detail

2.1 Funktionsweise
Vorstellung der Funktionsweise der jeweiligen regenerativen Energiearten (evtl. auch die traditionelle Energiegewinnung, wie Atomkraft, etc.), um den Nutzer zu informieren bzw. in die Thematik einzuführen.

2.1 Vor- und Nachteile
Zu den einzelnen Energiearten soll der Nutzer die Möglichkeit erhalten, die Vor- und Nachteile kennenzulernen, um so neutral, umfassend und transparent informiert zu werden.

2.2 Potentiale
Der Aspekt der (allgemeinen) Potentiale schwingt bei uns zwar durchgehend durch die Infografik mit, sollte aber auch konkret verankert werden. Angedacht dabei ist es, ebenfalls (individuelle) Potentiale für den einzelnen aufzuzeigen, evtl. erfahrbar zu machen und somit den User innerhalb seines Alltags abzuholen.

2.3 Vergleich
Dazu soll es ebenfalls die Möglichkeit geben, die einzelnen Energiearten miteinander innerhalb unterschiedlicher Aspekte zu vergleichen, um so dem Nutzer die Thematik transparent aufzubereiten und individuelle Interessensschwerpunkte abzudecken.

Hier unser Inhaltskonzept für den Überblick auch in grafischer Form:

Inhaltskonzept

Die von uns erarbeiteten Inhalte fussen dabei auf die im Vorfeld entwickelten Ziele, die unsere Infografik erfüllen und abdecken soll:

Ziele
- Beseitigung von Halbwissen und Vorurteilen
- Allgemeine und individuelle Potentiale aufzeigen und erfahrbar machen
- Thementransparenz schaffen
- Grundlagen für Entscheidungen schaffen

Input von Siemens

Posted by | Posted in Allgemein | Posted on 15-05-2010

Kommilitonen aus dem Seminar Interaktive Infografiken haben mit Clemens Hoffmann von Siemens gesprochen. Aus den Zusammenfassungen des Gesprächs von Jens Walz und Vassilios Katsaros und Andreas Harnisch und Kerstin Huckele hier Punkte, die auch für unser Thema interessant sind:

Den Themen übergeordnet steht der Begriff “Nachhaltigkeit” im Raum. Der stetig steigende Strombedarf und die Belastung der Umwelt, durch den derzeitig aus meist fossilen Energiequellen gewonnenen Strom, sind Gründe für eine neue Strategie und neue Ansätze für die Energiegewinnung. Die Rohstoffverknappung ist laut Siemens dabei eigentlich gar nicht das Problem. (…)

Wichtig für die Stabilität des Stromnetzes ist das Konstanthalten der Spannung. Die Spannung auf der Stromleitung ist bekanntermaßen in Deutschland (und Europa) bei 230 Volt. Dabei ist eine Toleranz von 10 % erlaubt. (…)

Durch die dezentralisierte Stromerzeugung, bspw. durch die Biogasanlage auf einem Bauernhof oder der Solarzellen auf dem eigenen Dach, können Störsignale auf der Stromleitung erzeugt werden, welche zu unangenehmen Effekten führen können. (…) Dem gilt es entgegenzuwirken mit einer intelligenten Lösung. Die Netzlast muss sanft abgefangen und angeglichen werden, Störsignale möglichst frühzeitig erkannt und eliminiert werden. Dabei ist es beispielsweise denkbar, dass einzelne dezentrale Erzeuger bei Bedarf vom Gesamtnetz abgekoppelt werden können.

Es soll z.B. Mitarbeiter schulen, damit diese ein Basiswissen haben. Ebenso sollen durch die Infografik z.B. Vorstände einen Eindruck davon bekommen, was die Vorteile von SmartGrid sind und warum es eine Investition in eine bessere und sicherere Zukunft ist. Aber auch einfache Hausfrauen sollen verstehen, was es Ihnen bringt, wenn ihre elektrischen Geräte auf einmal miteinander kommunizieren. Sei es die Unabhängigkeit von großen Stromanbietern oder eine sicherere Stromversorgung, weil durch SmartGrid das Risiko von Netzausfällen verringert werden kann.

Es soll deutlich werden, dass vernetzte dezentrale Energiesysteme für einen nachhaltigeren Energiehaushalt stehen, bei dem vor allem die Energie der Sonne (Wind/Solar/Biomasse) sehr viel besser genutzt wird, als dies heute der Fall ist.

Thema & Zielgruppe

Posted by | Posted in Allgemein, Konzeption | Posted on 14-04-2010

Die ersten Eckdaten für unsere zu entwickelnde interaktive Infografik sind nun fixiert. Unser konkretes Thema lautet nun:

Potentiale regenerativer Energien
(in Verbindung mit der Thematik Smart Grids)

Daneben haben wir jetzt auch ein konkretes Bild der anzusprechenden Zielgruppe bzw. deren Eigenschaften.

Informationen zur Zielgruppe:

– sehr heterogene Zielgruppe  -> Public Education
– von Einzelpersonen bis hin zu Entscheidungsträgern einer Kommune;
“Weltverbesserer” vs. “konservativer Bürgermeister”
– unterschiedliches Vorwissen
– möglicherweise gibt es eine ablehnende Haltung zu gewissen Schlagwörtern

Ziele für die interaktive Infografik:

– die Problematik transparent machen (-> Öffentliche Meinungsbildung)
– das Thema Smart-Grids positiv vermitteln (“positives Mindset” bei Entscheidern erreichen)
– Know-how zum Thema vermitteln
– der Zielgruppe Mut machen
– zielgruppenübergreifend Informationen vermitteln
– unterschiedliches Vorwissen berücksichtigen
– negativ besetzte Schlagwörter berücksichtigen

Didaktik

Posted by | Posted in Allgemein | Posted on 08-04-2010

Wie kann man erreichen, dass interaktive Infografiken nicht nur hübsch aussehen, sondern Wissen vermitteln und einen Mehrwert bieten?

Bei der Konzeption einer interaktiven Infografik spielen didaktische Überlegungen eine wichtige Rolle. Folgende Ansätze stammen aus einem “Werkstattgespräch” zu Didaktik im Bezug auf Infografiken mit Prof. Dr. Frank Thissen:

  • Für wen gestalte ich und wie kann ich meine Zielgruppe ansprechen?
    Es ist wichtig die Zielgruppe zu kennen und “ihre” Sprache  zu sprechen (-> Fachbegriffe verwenden?)

    Darüber hinaus gilt es zu ermitteln, wie ich meine Zielgruppe persönlich ansprechen kann. Beispielsweise mit welchen Gegenständen aus dem Alltag des Nutzers bzw. Lernenden die zu vermittelnden Sachverhalte konkretisiert werden können. Denn wenn dem Nutzer aufgezeigt wird, “wie sich was” auf sein alltägliches Leben auswirkt oder wie der Einzelne etwas verändern kann, gewinnt man das Interesse und die Aufmerksamkeit der Zielgruppe.

  • Metaphern nutzen
    vertraute Dinge bzw. Metaphern verwenden, um dem Lernenden bzw. dem Nutzer unbekannte Sachverhalte näher zu bringen.
  • Was soll gelernt werden?
    Es sollte klar sein was die Lernziele sind. Einerseits für den Gestalter einer Infografik, andererseits für den Lernenden/Nutzer einer Infografik.
  • Emotionalität
    Emotionale Anknüpfungspunkte schaffen
    -> den Nutzer neugierig machen, faszinieren
    Exploratives Lernen
    -> Ausprobieren, experimentieren ist spannend; dabei können Erfahrungen gesammelt werden.
  • Vom Gerüst zum Detail
    Größere Zusammenhänge hängen zwangsläufig mit der alltäglichen Erlebniswelt zusammen. Sie können dadurch auf vielen Ebenen mit Vertrauten Informationen im Gehirn verankert werden. Sie bieten dann die Grundlage um später präsentierte Detailinformationen aufzunehmen zu können.
  • Neues alt verpacken
    mildert Abwehrhaltung gegen Neues; Erfolgserlebnisse durch Wiedererkennen
    -> z.B. Methaphern aus dem Alltag verwenden
  • Vom Anschaulichen zum Abstrakten
    -> Beispiel als Einstieg nutzen; Theorie nachschieben
  • Kernideen-Konzept
    nach Gallin und Ruf
    (Hier gibt es eine Definition)<-LINK
    Eine Kernidee gibt Orientierung im einem unübersichtlichen neuen Themenfeld. Sie macht neugierig und lenkt die Aufmerksamkeit auf das Thema bzw. auf dessen Aspekte. Sie knüpft an der Erfahrungswelt des Lernenden an. Eine Kernidee ist knapp und prägnant formuliert, zeigt aber bereits Hintergründe auf.
  • Konzept der geheimen Orte
    nach Christian Mikunda
    -> wichtige Informationen/attraktive Dinge nicht offensichtlich, sondern an “geheimen Orten” platzieren bzw. daraus ein “Geheimnis machen”; das macht ein Objekt attraktiver/exklusiver; man muss sich erst vorarbeiten; Belohnungseffekt

    z.B. arbeitet Nikon mit dem Effekt: Auf dem Blog nikonrumors.com werden Gerüchte und Vorinformationen über neue Kameras veröffentlicht und diskutiert.

  • Narrative Elemente
    -> Informationen spannend verpacken
  • Menschen lieben Probleme
    … denn das Leben wäre sonst langweilig. Das Lösen führt zu Erfolgserlebnissen.
    -> Thema als persönliche Herausforderung für den Nutzer präsentieren
    -> Handlungsspielraum lassen und Problemlösung ermöglichen
  • Spielbasiertes Lernen
    Wettbewerbscharakter schaffen, z.B. durch Punkte sammeln?

Weiterlesen …
Bücher:
“Denken, lernen, vergessen”, Frederic Vester
“Der verbotene Ort oder die inszenierte Verführung”, Christian Mikunda

Links:
13 Regeln aus der Lernbiologie, Frederic Vester

Einstieg

Posted by | Posted in Allgemein | Posted on 31-03-2010

Dieser Blog zeigt den Entwicklungsprozess einer interaktiven Informationsgrafik zum Thema Smart Grids. Von der Konzeption bis hin zum Design und der Umsetzung werden alle Schritte innerhalb dieses Blogs dokumentiert.

Es stehen innerhalb dieses Projektes mehrere  Themenschwerpunkte zur Verfügung:

  1. CO2 – Effekt
    (umgangssprachlich “Treibhauseffekt”)
    http://en.wikipedia.org/wiki/Carbon_dioxide_in_Earth%27s_atmosphere
  2. Energieregulierung mit Bedarf an Ausgleichsenergie
    (Unter Ausgleichsenergie versteht man die elektrische Energie, um die der Verbrauch eines Bilanzkreises prognostizierten Verbrauch abweicht. Sie ist das Pendant auf dem Abrechnungsmarkt zur Regelleistung.)
    Quelle: wikipedia
    http://www.stromtip.de/lexikon/857/Ausgleichsenergie.html
  3. Netze – Infrastruktur
    (sind ggf. nicht mehr den Anforderungen von morgen gewachsen – Einspeisung, regenerative Energien)
    http://www.elektrotechnik.vogel.de/jubilaeum/articles/123892/?icmp=aut-artikel-artikel-40
  4. Wie entsteht ein Strompreis?
    (Business-Modelle in einem neuen Energiemarkt)
    http://www.ele.de/Privatkunden/Strom/Infos_und_Tipps/Wie_entsteht_der_Strompreis.asp
  5. Potentiale erneuerbarer Energien z.B. Studien von Volker von Quaschning
    http://www.volker-quaschning.de/index.php
    oder: Nachhaltige Energiesysteme : Grundlagen, Systemtechnik und Anwendungsbeispiele
    http://dx.doi.org/10.1007/978-3-8348-9318-5

Für einen entsprechenden Schwerpunkt sich zu entscheiden wird neben der Recherche zum Thema einer der nächsten Schritte sein.